Der dritte Tag in Hong Kong stand wettertechnisch unter keinem guten Stern: Es hat fast den gesamten Tag geregnet – mal stärker, mal nur Nieselregen, aber durchgehend grau.
Also habe ich kurzerhand einen klassischen Museumstag daraus gemacht.
Frühstück bei Urban Coffee Roasters – gut, aber enttäuschend
Gestartet habe ich den Tag bei Urban Coffee Roasters.
Geschmacklich war das Frühstück absolut in Ordnung – aber leider wieder das gleiche Thema wie am Vortag:
👉 zu teuer, zu wenig und nicht wirklich sättigend.
Gerade veganes Frühstück hat mich in Hong Kong bisher noch nicht überzeugt. Die Preise sind hoch, die Portionen klein und der Nährwert… sagen wir mal ausbaufähig.
Aber gut – zweites Frühstück. Vielleicht kommt da noch mehr.

Ein kurzer Stopp am Hafen – Hong Kong Observation Wheel
Danach bin ich Richtung Hafen gelaufen und spontan auf das Hong Kong Observation Wheel gegangen.
Das Fazit?
Ganz nett – aber kein Must-do.
Man fährt ein paar Runden, hält zwischendurch kurz an und hat eine solide Aussicht auf die Skyline und den Hafen. Für rund 20 HKD absolut okay, aber:
👉 Wenn man es verpasst, verpasst man nichts.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es abends mit Beleuchtung deutlich mehr hergibt als tagsüber im Regen.
Hong Kong Maritime Museum – spannend, aber kein Highlight
Weiter ging es ins Hong Kong Maritime Museum, direkt am Hafen gelegen.
💡 Kurzinfos:
- Eintritt: 30 HKD
- Mehrere Stockwerke mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten
- Öffnungszeiten variieren leicht, meist ab Vormittag geöffnet
Die Ausstellung ist auf drei Ebenen aufgebaut:
- Unteres Stockwerk: Seefahrtsgeschichte von China und Hong Kong
→ für mich der spannendste Teil - Mittleres Stockwerk: moderne Schifffahrt
→ eher uninteressant für mich, abgesehen von ein paar Exponaten zum Tauchen - Oberes Stockwerk: Schutz der Meere & Umwelt
Gerade das obere Stockwerk hat mich emotional ziemlich getroffen. Es ging darum, was wir als Menschen unseren Ozeanen antun – und auch wenn mir das alles bewusst ist, trifft es einen nochmal ganz anders, wenn man es so direkt vor Augen geführt bekommt.
👉 Ein wichtiger Reminder:
Wenn die Ozeane kippen, tun wir es auch.
Kein leichtes Thema – aber ein wichtiges.
Vegane Bäckerei-Entdeckung in der IFC Mall
Bevor es weiterging, habe ich noch einen Zwischenstopp in der IFC Mall eingelegt – genauer gesagt bei Maya Bakery.
Und das war wirklich ein kleines Highlight.
Die Auswahl:
- Dubai-Style Cake (vegan!)
- Strawberry Custard Croissants (vegan!)
- Muffins & weitere süße Teilchen
- auch glutenfreie Optionen
👉 Preislich für Hong Kong absolut fair
👉 Geschmacklich richtig gut
Ich habe mir direkt ein paar Sachen mitgenommen – unter anderem auch fürs Frühstück am nächsten Tag, um mir das erneute Suchen zu sparen.

Science Museum – mein persönliches Highlight des Tages
Danach ging es mit der MTR nach Tsim Sha Tsui und von dort weiter zum Hong Kong Science Museum.
Und das war für mich ganz klar das Highlight des Tages.
💡 Kurzinfos:
- Eintritt: 20 HKD
- Mehrere Etagen
- Interaktive Ausstellungen („Mitmach-Museum“)
Was das Museum besonders macht:
- zahlreiche Mitmachstationen
- große Experimentierbereiche
- perfekt für Kinder – aber auch absolut spannend für Erwachsene
Ein echtes Highlight ist die riesige Murmelbahn über mehrere Stockwerke, bei der Kugeln durch verschiedene Bahnen laufen, Instrumente auslösen und mechanische Prozesse sichtbar machen.
Zusätzlich gibt es viele spannende Bereiche zu:
- Zukunftstechnologien
- Künstliche Intelligenz
- Robotik
- Quantenforschung
👉 Hier hätte ich locker noch länger bleiben können.

Abendessen im Café C – endlich richtig zufrieden
Zum Abendessen ging es ins Cafe Zi.
Und endlich:
👉 ein veganes Restaurant, das mich wirklich überzeugt hat.
Die Preise sind vergleichbar mit Deutschland – also nicht günstig, aber fair für Hong Kong.
Das absolute Highlight:
👉 die besten veganen Garnelen, die ich je gegessen habe.
Super freundlicher Service, gutes Essen – klare Empfehlung.

Kleiner Dämpfer zum Schluss
Auf dem Rückweg habe ich noch einen kurzen Abstecher nach West Kowloon gemacht, um mich um Zugtickets Richtung Festland (Guilin) zu kümmern.
Spoiler:
👉 Hat nicht funktioniert.
Warum?
Ich hatte meinen Reisepass nicht dabei.
Manchmal sind es die kleinen Dinge…
Fazit des Tages: Regentag mit unerwarteten Highlights
Auch wenn das Wetter alles andere als ideal war, hat sich der Tag absolut gelohnt.
Meine persönlichen Highlights:
- das Science Museum
- die vegane Bäckerei
- das Abendessen im Café Zi
Weniger überzeugend:
- das Frühstück
- Maritime Museum & Riesenrad (beides nett, aber verzichtbar)
👉 Fazit:
Selbst ein verregneter Tag kann in Hongkong ziemlich viel bieten – man muss nur wissen, wohin.
Schaut euch auch meinen ersten Blog-Eintrag zu dieser Reise an!

